Jedes Kind kann ein guter Leser werden!

Bücher machen schlau, man muss sie nur lesen können!

„Die Leute wissen nicht, was es einen Zeit und Mühe kostet, um Lesen zu lernen. Ich habe 80 Jahre dazu gebraucht und kann noch nicht sagen, dass ich am Ziele wäre.“ … mehr

Das hat kein Geringerer gesagt als Johann Wolfgang von Goethe. Der Leselernprozess ist ein komplexer und vielschichtiger Prozess mit dem Ziel einer umfassenden Texterschließung.

Beim erfolgreichen Lesen von Büchern erfährt das Kind: Ich bin ein kluger, lernfähiger Mensch. Das ist wichtig für das Selbstbewusstsein des Kindes. Und mit dem Lesenkönnen fängt das eigenständige Lernen erst richtig an. Aber nicht alle Kinder verfügen über die Lesekompetenz, dass sie Bücher lesen können. Im gegenteil: Sie haben offensichtliche Leseschwierigkeiten, trotz vieler Leseübungen. Für uns als Erwachsene ist das oft schwer nachzuvollziehen, denn wir haben das Lesen automatisiert. Für Lesenlernende ist das ein sehr schwieriger Prozess. Da ist Leseförderung auf einem ganz elementaren Niveau angesagt. Und da setzt Leseludi an: Schritt für Schritt werden Leseschwierigkeiten überwunden und Lesekompetenz entwickelt! Das Programm kann sowohl im Leseunterricht als auch für Leseübungen zu Hause eingesetzt werden.

Inklusion: Differenzierung ohne Ende oder hat sie Grenzen?

Ein Kind kennt noch nicht alle Laute und Buchstaben, ein anderes liest bereits ganze Bücher. Und als Lehrerin oder Lehrer haben Sie den Anspruch, jedes Kind individuell zu fördern, also auch im Leseunterricht … mehr

Das bedeutet, Arbeitsblätter kopieren ohne Ende und immer den Überblick behalten, was hat jedes Kind gelesen, welche Leseschwierigkeiten hat es noch, wo steht es auf dem Weg zur Entwicklung von Lesekompetenz. Außerdem: Anreize zum Lesen bzw. für Leseübungen sollen auch geschaffen werden, denn wem das Lesen schwerfällt, hat nicht unbedingt Freude am Lesenüben. Mit Leseludi trainiert jedes Kind auf seinem Leseniveau. Es kann mit ganz einfachen Leseübungen beginnen, um mühelos lesen zu üben und Erfolge zu sehen. Sie verfolgen anhand der Statistik, auf welcher Lesestufe jedes Kind steht: Hat es Leseschwierigkeiten beim Wörterlesen, wählen Sie Leseübungen aus der Kategorie „Wortebene“. Kann das Kind bereits Wörter lesen, aber die Wörter untereinander nicht in einen Zusammenhang bringen, wählen Sie Leseübungen der „Satzebene“. Und fortgeschrittene Kinder können mit der „Textebene“ beginnen. Hier besteht ein Auswahl zwischen kleinen Lesetexten, die wirklich ganz einfach und auf jeder Seite in sich abgeschlossen sind, oder Sachtexten und Geschichten, die über mehrere Seiten laufen, wobei der Text, der zur Beantwortung der Multiple-Choice-Frage notwendig ist, auf der jeweiligen Frageseite steht. Diese Leseübungen erfordern bereits eine gewisse Lesekompetenz, aber die Kinder mühelos lesen üben können, kommen sie schenll dorthin. Und die Leseentwicklung jedes Schülers verfolgen Sie ganz einfach: Auf den Namen des Kindes klicken und schon haben Sie eine Übersicht über den Lesestand und erkennen, wo bestehen noch Leseschwierigkeiten, auf welchem Niveau sind Leseübungen notwendig, wie weit ist Lesekompetenz entwickelt!

Die Sinnerwartung ist eine wichtige Hilfe beim Lesen

Für die Lesekompetenz genügt es nicht, wenn Kinder im Leseunterricht die Buchstaben-Laut-Entsprechung und intensiv die Lautsynthese eingeübt haben. Das ist die formale Seite des Leselernprozesses … mehr

Lesen ist aber Sinnentnahme, wir lesen, damit uns die Botschaft des Textes erreicht. Also liegt der wichtigste Aspekt des Lesenlernens damit in der Sinn- bzw. Informationsentnahme aus Texten.Inder Einheit von Lesefertigkeit und Sinnerfassung sprechen wir von Lesekompetenz, deren Entwicklung ein Ziel des Leseunterrichts ist.

Hierbei ist es eine große Hilfe, wenn ein Kind mit Leseschwierigkeiten mit einer Sinnerwartung an das Lesen von Wörtern und Texten herangeht, wenn es also in etwa einschätzen kann, was das zu Erlesende bedeuten könnte und es mit den eigenen Erfahrungen und seinem Vorwissen aus seiner individuellen Alltags- und Erlebniswelt abgleichen kann.

Diese Sinnerwartung wird im Leseprogramm durch vielfältiges Bildmaterial gesteuert. Die Segmentierung von Silben hilft Kindern mit Leseschwierigkeiten beim Erlesen des Wortmaterials.

Lesen macht schlau – Textverstehen in allen Fächern

Lesenlernen gilt als hochkomplexer Prozess, bei dem verschiedene Lesestrategien textbezogen eingesetzt werden und zwar in drei Phasen: vor dem Lesen, während des Lesens und nach dem Lesen … mehr

Das ist auch im Leseunterricht der Fall. Zugleich wird vom Leser ein individueller oder persönlicher Bezug zum Text hergestellt (auch das gehört zur Lesekompetenz), sofern seine volle Konzentration nicht auf die lesetechnische Seite gerichtet ist.

Der Leseprozess ist ein ganzheitlicher Vorgang. Ihn bewusst zu gestalten bedeutet, seinen eigenen Leseprozess zu begleiten und selbstbewusst zu steuern. Lesen ist eine aktive Tätigkeit, die eine Anleitung zum Handeln impliziert. Wenn ein Schüler individuelle Zugänge zu einem Text findet, gelangt er zu einem tieferen Verständnis des Gelesenen. Da es viele Kinder mit Leseschwierigkeiten gibt, muss in Leseübungen deren Lesefertigkeit entwickelt werden, damit sie mühelos lesen und verstehen.

Wo ist die Methode, die Kinder sicher zum mühelosen Lesen hinführt?

Wer alle Laute und Buchstaben erlernt hat, kann nicht automatisch Bücher lesen. Da bedarf es viel systematischer Leseförderung und kontinuierlicher Leseübungen, damit der Leseprozess automatisiert abläuft … mehr

Jeder automatisierte Vorgang lässt sich ganz einfach erkennen: Er passiert mit großer Leichtigkeit. Was sich ohne Anstrengung erledigen lässt, wird aus dem Langzeitspeicher bedient. Wenn eine gewisse Lesefertigkeit entwickelt ist, kann der Leser sich zunehmend auf den Inhalt des Gelesenen konzentrieren. Und mit zunehmender Lesekompetenz werden Leseschwierigkeiten überwunden das Lesen gelingt nicht nur Im Leseunterricht müheloser…

Texte sinnentnehmend lesen – eine hohe Hürde für Leseanfänger!

Das Leseprogramm Leseludi ist für Schülerinnen und Schüler konzipiert, die den eigentlichen Leselernprozess – also das Erlernen der Buchstaben und der Synthese – weitgehend gemeistert haben … mehr

Die Leseübungen setzen für Grundschüler im zweiten Halbjahr der ersten Klasse ein, für Kinder mit Leseschwierigkeiten können sie einige höhere Klassenstufen umfassen. Nun wollen sie Texte lesen, aber das ist für Kinder mit Lernschwierigkeiten bzw. Leseschwierigkeiten unter Umständen ein mühevolles Unterfangen. Wenn Leseanfänger sich im Rahmen des Leseunterrichts mit der Sinnentnahme von Texten auseinandersetzen, bedeutet Lesen nicht selten, relativ lange ohne einen Wechsel des Lernortes oder der Lerntätigkeit still sitzen zu müssen, neben dem oft mühevollen Erlesen von Wörtern kaum über Handlungsmöglichkeiten zu verfügen und am Ende der Stunde kein konkretes Produkt geschaffen zu haben, auf das man stolz sein könnte. Bei Lesetraining mit leseludi.de kann jedes Kind auf seinem Leseniveau lesen, und Punkte sammeln – Erfolg ist garantiert!

Schritt für Schritt vom Wort zu Geschichten und Sachtexten

Die schrittweise Steigerung der lesespezifischen Anforderungen ist eng verflochten mit dem Fortschreiten im Leselernprozess … mehr

Ziel der Leseförderung ist es zunächst, die Synthese zu automatisieren, also vom synthetisierenden Aufbau von Wörtern zum mühelosen Erlesen von Ganzwörtern zu kommen und die Bedeutung schnell zu erfassen. Dann geht es zum sinnentnehmenden Lesen einzelner Sätze. Die kleinen Texte bzw. Abschnitte von Geschichten und Sachtexten sind in kleine Abschnitte gegliedert und können Satz für Satz bewältigt werden. So stehen sie nicht als entmutigendes Ganzes vor resignierenden Schülern.

Am Computer können alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig tätig sein. Dabei wird ein hohes Maß an sachbezogener Aktivität und Leseintensität erreicht. Und wenn die Kinder es schaffen, kleine Texte zu lesen, dann klappt es auch bald mit dem Bücherlesen!

Aber wie sieht es mit den leseschwachen Schülern im Unterricht aus?

In der dritten Klasse sitzen Inklusionskinder vor einem Text, von dem sie jedes Wort einzeln mühsam erlesen müssten … mehr

Weil der Text so lang ist, wollen Kinder mit Leseschwierigkeiten gar nicht erst richtig anfangen, sie schaffen ihn ohnehin nicht. Sie versuchen im Leseunterricht zu lesen, weil sie lesen müssen. Sie versuchen mit Texten zu arbeiten, die sie nicht verstehen – hilfreich, wenn Gruppenarbeit oder kooperatives Lernen angesagt ist. Manche Kinder verwenden unheimlich viel Energie auf Lesestrategien, mit denen sie kein Ergebnis erzielen und die Texte nicht besser verstehen. Sie malen irgendwas, markieren beliebige Textpassagen und stellen Fragen, die fern am Text vorbeigehen. Resignation ist also vorprogrammiert und die Tendenz, sich anderweitig Aufmerksamkeit zu verschaffen: durch Störungen im Unterricht.

Die meisten Lehrer kennen diese Schülerinnen und Schüler:

  • Sie haben Schwierigkeiten beim Lesen, sind aber keine Leseanfänger mehr.
  • Sie lesen nie aus eigenem Antrieb außerhalb der Schule.
  • Sie haben Probleme bei der Sinnentnahme aus Texten in Mathematik, Sachunterricht oder anderen Fächern.
  • Sie möchten keine Verantwortung für ihr Lesen übernehmen.

Und: Sie verwenden viel Energie darauf, mangelndes Leseverständnis im Leseunterricht zu verbergen.

Die Schüler verweigern ihre Mitarbeit nicht, sondern sie können am Leseunterricht nicht wirklich teilhaben, weil sie keinen Zugang zu den Texten finden, zum Beispiel keine Aufgaben lesen können.

Beginnen Sie mit der Leseförderung mit Leseübungen bei www.leseludi.de: Schritt für Schritt!

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